Oranur III The Final Report

Final Report Thumb

Orgonenergie, das Oranur Experiment und das Buch Contact with Space – für all dies zeichnete sich der Psychoanalytiker Wilhelm Reich verantworlich. Sogar die Hippies beriefen sich auf ihn, weswegen er als Vorvater der sexuellen Revolution angesehen wird. Wichtig für dieses Album sind vor allem seine Beschäftigungen bzw. Begegnungen mit Ufos. Dazu soll nicht viel gesagt werden, denn bei genauerem Interesse gibt es genug mehr oder weniger seriöse Seiten im Netz, die sich damit befassen und man mag davon halten, was man will. Fakt ist aber, dass hier ein Schatz wieder ans Licht kommt, der selbst nach 16 Jahren nach seinem Erscheinen noch zu faszinieren weiß. Das Album wurde komplett digital überarbeitet und soll somit qualitativ deutlich besser sein. Vergleiche zum Original können mangels Vergleichsmöglichkeit leider nicht gemacht werden, aber die Klangqualität ist hervorragend und das, was zu hören ist, sowieso. Mehrere Ambient-Teppiche liegen übereinander und alle scheinen etwas anderes zu machen. Man wird faktisch in das Album hineingezogen. Und wenn sich Samples einstreuen, von denen man nur Fragmente verstehen kann, schafft es dieses Album wirklich, Gänsehaut zu erzeugen und einen in seinen Bann zu ziehen. Oranur III The Third And Final Report baut genau die Spannung auf, die vielen Ambient-Alben fehlt und deswegen nur vor sich hin plätschern. Man wird es nicht nebenbei hören, weil es Aufmerksamkeit fordert. Und diese ist man auch bereit, dem Album zu geben…

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